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Festzuschüsse für den Zahnersatz:
Die Regelungen seit 01.01.2005

Für gesetzlich Versicherte gilt seit dem 01. Januar 2005 ein neues Zuschuss-System für den Zahnersatz: Die Krankenkassen bezahlen sogenannte Festzuschüsse. Das heißt: Für einen bestimmten Befund gibt es für jeden Versicherten immer denselben Festbetrag als Zuschuss.

Bisher beteiligten sich die Kassen mit einem prozentualen Zuschuss von 50 Prozent an den Kosten für den genehmigten Zahnersatz. Für bestimmte Therapien gab es in der Regel aber gar keinen Zuschuss

Der künftige Festzuschuss deckt 50 Prozent der Durchschnittskosten für die Regelversorgung ab. Dies ist die Behandlung, die beim vorliegenden Befund die "Standardtherapie" ist. In den allermeisten Fällen wird sich an den Kosten für Sie künftig nichts ändern. Auch die Qualität Ihrer Zahnarztversorgung wird im neuen Festzuschuss-System erhalten bleiben. Nur bei selteneren und aufwändigeren Therapien kann es künftig teurer werden.

Ihr Vorteil im neuen Festzuschuss-System: Sie haben größere Wahlmäglichkeiten als bisher, denn Sie erhalten Ihren Festzuschuss auch für Therapien, die bisher nicht bezuschusst wurden.

Weiterhin bares Geld wert:
Das Bonusheft

Das Bonussystem gilt weiterhin: Wer regelmäßig beim Zahnarzt war, erhält einen höheren Festzuschuss. Ist das Bonusheft fünf Jahre lückenlos geführt, erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent, nach zehn Jahren um 30 Prozent.

Sorgt weiterhin für Transparenz:
Der Heil- und Kostenplan

Auch den Heil- und Kostenplan, den Sie vor Beginn einer Behandlung von uns erhalten und bei Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung einreichen, wird es weiterhin geben. So sind Sie vorab über alle anfallenden Kosten und die Höhe Ihres Festzuschusses informiert.

Regelversorgung, gleichartiger und andersartiger Zahnersatz

Natürlich haben Sie auch künftig die Möglichkeit, eine andere Therapie zu wählen als die Regelversorgung. Der Festzuschuss geht Ihnen dadurch nicht verloren. Wir unterscheiden hier zwischen gleichartigem und andersartigem Zahnersatz.

Von gleichartigem Zahnersatz wird gesprochen, wenn zu der Regelversorgung noch zusötzliche Leistungen hinzukommen.

Von andersartigem Zahnersatz wird gesprochen, wenn Sie sich für eine Therapie entscheiden, die sich komplett von der Regelversorgung unterscheidet.

Ein Beispiel: Der Zahn 15 (der zweite kleine Backenzahn im rechten Oberkiefer) fehlt. Die Regelversorgung bei diesem Befund ist eine Brücke. Die Hälfte der durchschnittlichen Kosten für diesen Zahnersatz erhalten Sie als Festzuschuss. Wünschen Sie aus ästhetischen Gründen eine keramische Vollverblendung dieser Brücke (= gleichartiger Zahnersatz), so tragen Sie die Kosten für diese Zusatzleistung, wie bisher auch, selbst. Sie berechnen sich nach der privaten Gebührenordung für Zahnärzte, der GOZ.

Entscheiden Sei sich anstelle der Brücke für eine Implantatkonstruktion (= anders- artiger Zahnersatz), so erhalten Sie von der Krankenkasse Ihren Festzuschuss erstattet. Wir rechnen dann diesen Zahnersatz als Privatleistung mit Ihnen ab.

Bleibt vorerst unverändert:
Ihr Kassenbeitrag für den Zahnersatz

Beim Krankenkassenbeitrag für Zahnersatz bleibt für Sie vorerst alles beim Alten. Erst ab Juli 2005 ist eine neue Beitragsregelung vorgesehen, über die wir Sie rechtzeitig informieren werden!

Für Fragen jeder Art rufen Sie uns gern an !